Freitag, 22. Juli 2011

45 - THEORIE UND PRAXIS

Und wie schaut´s mit der Gelassenheit aus, wenn die Widrigkeiten von allen Seiten kommen ? So quasi mindestens eine Widrigkeit pro Lebensbereich........


 "Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen" ist ja auch meine Überzeugung, aber manchmal braucht das mehr Geduld als ich aufbringen kann. Und die Unterscheidung zwischen Situationen, die man so nehmen muss, wie sie sind und solchen, die sich vielleicht doch ändern oder wenigstens ein bisschen beeinflussen ließen, ist gelinde gesagt schwierig .....

"Man soll Emotionen weder unterdrücken noch ausagieren sondern einfach sein lassen". Find ich in der Theorie auch großartig, gelingt mir auch manchmal. Wenn ich aber jetzt gerade meine emotionale Befindlichkeit so sein ließe, wie sie ist, müsste ich mich in die nächste Ecke setzen und weinen. Das bringt aber eindeutig gar nichts. Also doch unterdrücken ? geht nicht, zu stark  Ausagieren ? auch nicht so gut, wie kommen andere Leute dazu, meinen Frust übergestülpt zu kriegen. Tja, was bleibt dann, doch "sein lassen" ???

"Alles ist vergänglich und geht vorbei " Das ist in einer unangenehmen Situation manchmal tröstlich. Obwohl es natürlich nicht heißt, dass eine schlechte Situation besser wird, sie kann ja auch noch schlechter werden.

Das einzige, was ich momentan wirklich aufbauend finde,ist das Zerlegen der Zeit in einzelne Augenblicke.Und in jedem Augenblick irgendwas Positives zu finden. Ist auch nicht direkt einfach, funktioniert aber ganz gut, zumindest  streckenweise .... 

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