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Sonntag, 2. September 2012

48 - Literarische Ausbeute aus Irland

I knew now, that all true stories are essentially the same story in the same way as they are different: they reflect the laws of life in both its sameness and its endless variations

John Mc Gahern "Memoir" p. 241


Dienstag, 8. November 2011

47 - Was Menschen kurz vor ihrem Tod bedauern

Da steckt eine Menge Weisheit drin .....


For many years I worked in palliative care. My patients were those who had gone home to die. Some incredibly special times were shared. I was with them for the last three to twelve weeks of their lives.

People grow a lot when they are faced with their own mortality. I learnt never to underestimate someone's capacity for growth. Some changes were phenomenal. Each experienced a variety of emotions, as expected, denial, fear, anger, remorse, more denial and eventually acceptance. Every single patient found their peace before they departed though, every one of them.

When questioned about any regrets they had or anything they would do differently, common themes surfaced again and again. Here are the most common five:

1. I wish I'd had the courage to live a life true to myself, not the life others expected of me.
This was the most common regret of all. When people realise that their life is almost over and look back clearly on it, it is easy to see how many dreams have gone unfulfilled. Most people had not honoured even a half of their dreams and had to die knowing that it was due to choices they had made, or not made.

It is very important to try and honour at least some of your dreams along the way. From the moment that you lose your health, it is too late. Health brings a freedom very few realise, until they no longer have it.

2. I wish I didn't work so hard.
This came from every male patient that I nursed. They missed their children's youth and their partner's companionship. Women also spoke of this regret. But as most were from an older generation, many of the female patients had not been breadwinners. All of the men I nursed deeply regretted spending so much of their lives on the treadmill of a work existence.

By simplifying your lifestyle and making conscious choices along the way, it is possible to not need the income that you think you do. And by creating more space in your life, you become happier and more open to new opportunities, ones more suited to your new lifestyle.

3. I wish I'd had the courage to express my feelings.
Many people suppressed their feelings in order to keep peace with others. As a result, they settled for a mediocre existence and never became who they were truly capable of becoming. Many developed illnesses relating to the bitterness and resentment they carried as a result.

We cannot control the reactions of others. However, although people may initially react when you change the way you are by speaking honestly, in the end it raises the relationship to a whole new and healthier level. Either that or it releases the unhealthy relationship from your life. Either way, you win.

4. I wish I had stayed in touch with my friends.
Often they would not truly realise the full benefits of old friends until their dying weeks and it was not always possible to track them down. Many had become so caught up in their own lives that they had let golden friendships slip by over the years. There were many deep regrets about not giving friendships the time and effort that they deserved. Everyone misses their friends when they are dying.

It is common for anyone in a busy lifestyle to let friendships slip. But when you are faced with your approaching death, the physical details of life fall away. People do want to get their financial affairs in order if possible. But it is not money or status that holds the true importance for them. They want to get things in order more for the benefit of those they love. Usually though, they are too ill and weary to ever manage this task. It is all comes down to love and relationships in the end. That is all that remains in the final weeks, love and relationships.

5. I wish that I had let myself be happier.
This is a surprisingly common one. Many did not realise until the end that happiness is a choice.  They had stayed stuck in old patterns and habits. The so-called 'comfort' of familiarity overflowed into their emotions, as well as their physical lives. Fear of change had them pretending to others, and to their selves, that they were content. When deep within, they longed to laugh properly and have silliness in their life again.

When you are on your deathbed, what others think of you is a long way from your mind. How wonderful to be able to let go and smile again, long before you are dying.

Life is a choice. It is YOUR life. Choose consciously, choose wisely, choose honestly. Choose happiness.

Freitag, 11. März 2011

42 -

" Da draußen auf dem Pier begann ich zu weinen. Jede Tür in mir stand offen und schlug in dem Wind, der immer stärker zu werden schien. "

Henning Mankell "die italienischen Schuhe"

Sonntag, 21. November 2010

37 - ES FÄLLT MIR KEIN TITEL DAZU EIN

Die Mühe der Gegenwart, die Muße der Zukunft - ist das nicht ein fast selbstverständlich gewordenes Lebensgefühl der Leistungsgesellschaft ? Die Idee einer Entschädigung für Anstrengung und Leid in diesem Leben durch ein Paradies im Jenseits oder eine bessere Inkarnation bei der nächsten Wiedergeburt ist in den meisten Hochkulturen zu finden. Drückt sie aus, dass in allen die Last des "Unbehagens in der Kultur" zu schwer wurde ? Jedenfalls ist es wohl kein Zufall, dass die Industriegesellschaft mit ihrem Leistungsdenken und ihrem Wettbewerbszwang aus der christlichen Kultur hervorging, in der die Jenseitshoffnung schon immer eine große Rolle spielte.

Wolfgang Schmidbauer "Die Angst vor Nähe" p. 33




 
Dieses Foto entstand aus einer höchst verwirrten Situation: ich hatte das dringende Bedürfnis eine Runde durch den Wald zu drehen, eigentlich war`s aber schon zu finster dazu und plötzlich waren die Markierungen nicht mehr zu sehen und ich stand mitten im Wald nur mit Sternenlicht und ohne die leiseste Ahnung wie der Weg weitergeht. Zum Glück hatte ich - wie in fast allen Lebenslagen - meine Kamera mit und so konnte ich die Markierungen als Fotos sehen



Samstag, 23. Oktober 2010

35 - VORBEREITENDE LEKTÜRE AUF KARUNA TRAINING 2

Und nochmal Rosenberg zu einem besonders haarigen Thema:

"Aufgrund unserer Tendenz, in ein "Nein" oder ein "Ich-möchte-nicht ..." eine Zurückweisung hineinzuinterpretieren, ist es gerade bei diesen Botschaften sehr wichtig für uns, die Fähigkeit für eine empathische Reaktion zu entwickeln.

Nehmen wir solche Äußerungen persönlich, dann fühlen wir uns vielleicht verletzt, ohne zu verstehen, was im anderen tatsächlich vorgeht. Wenn wir jedoch das Licht unseres Bewußtseins auf die Gefühle und Bedürfnisse hinter einem "nein" richten, dann wird uns das Bedürfnis klar, das den anderen davon abhält, unseren Wünschen entsprechend zu reagieren"

Ich frage mich nur, wieso die Betrachtung der Gefühle und Bedürfnisse eines Menschen dann unbedingt dazu führen muss, dass der/die Betreffende so reagiert, wie man das gerne haben möchte. Klingt irgendwie manipulativ. Und im übrigen muss es ja auch möglich sein zu sagen "was du da willst, will ich aber nicht"

Freitag, 22. Oktober 2010

34 - VORBEREITENDE LEKTÜRE AUF KARUNA TRAINING :)

Marshal ROSENBERG
"gewaltfreie Kommunikation  p. 142

" Empathie für Stille

Schweigen ist für viele von uns die größte Herausforderung an unser Einfühlungsvermögen. Das gilt besonders dann, wenn wir uns verletzlich gezeigt haben und wissen möchten, wie andere auf unsere Worte reagieren. In solchen Augenblicken ist die Gefahr groß, dass wir unsere schlimmsten Ängste in den Mangel an Resonanz hineinprojizieren und vergessen, uns mit den Gefühlen und Bedürfnissen zu verbinden, die durch das Schweigen zum Ausdruck kommen.

Ich arbeitete einmal mit den Mitarbeitern eines Unternehmens, sprach über etwas sehr Bewegendes und fing an zu weinen.Als ich hochschaute, reagierte der Geschäftsführer auf eine Weise, die schwer anzunehmen war für mich: mit Schweigen.Er wandte seinen Blick mit einem Gesichtsausdruck ab, den ich als Abscheu interpretierte. Zum Glück dachte ich daran, meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was in ihm vorgehen mochte, und sagte:" Durch Ihre Reaktion auf mein Weinen habe ich den Eindruck, dass Sie empört sind und als Trainer für Ihre Mitarbeiter lieber jemanden hätten, der seine Gefühle besser kontrollieren kann."

Hätte er mit "ja" geantwortet, dann wäre es mir möglich gewesen, unsere unterschiedlichen Wertvorstellungen zu akzeptieren ohne irgendwie zu denken, dass mit mir irgendetwas nicht stimmt, weil ich meine Gefühle so ausgedrückt hatte wie kurz zuvor. Aber statt mit "ja" antwortete der Geschäftsführer mit "nein, gar nicht. Ich habe nur gerade daran gedacht, wie sehr sich meine Frau wünscht, dass ich weinen könnte." Er öffnete sich weiter und sprach davon, dass seine Frau, die sich gerade von ihm scheiden ließ, immer wieder darüber geklagt hatte, dass es sich mit ihm lebte wie mit einem Felsblock. "

Dienstag, 31. August 2010

32 - direkte Wahrnehmung ?

Es ist nicht wahr, dass es für alles Worte gibt.Auch, dass man immer in Worten denkt ist nicht wahr. Bis heute denke ich vieles nicht in Worten, habe keine gefunden, nicht im Dorfdeutschen, nicht im Stadtdeutschen, nicht im Rumänischen, nicht im Ost- oder Westdeutschen. Und in keinem Buch. Die inneren Bereiche decken sich nicht mit der Sprache, sie zerren einen dorthin, wo sich Wörter nicht aufhalten können.
(...)
Wenn der Großteil am Leben nicht mehr stimmt, stürzen auch die Wörter ab
(...)
Dennoch der Wunsch: "Es sagen können"
(...)
Wenn ich erklären soll, warum für mich ein Buch rigoros ist und ein anderes flach, kann ich nur auf die Dichte der Stellen hinweisen (...) Stellen, die mir die Gedanken sofort dorthin ziehen, wo sich keine Worte aufhalten können.
(...) 
Das Kriterium der Qualität eines Textes ist für mich immer dieses eine gewesen: kommt es zum stummen Irrlauf im Kopf oder nicht.Jeder Satz mündet im Kopf dorthin, wo das, was er auslöst, anders mit sich spricht als in Worten.

Herta Müller "Der König verneigt sich und tötet" 

Sonntag, 20. Juni 2010

29 - HEILIGE AUS DER SICHT VON MILAN KUNDERA

"Soweit ich mich auf das verlassen kann, was die Lehrer uns erzählt haben, sahen die Christen im irdischen Leben nur ein Jammertal und freuten sich darauf, dass das wahre Leben nach dem Tode anfinge"

"Liebes Fräulein" sagte Bertlef "glauben Sie den Lehrern nicht"

"Und alle Heiligen" fuhr Olga fort "haben nichts anderes getan, als dem Leben zu entsagen.Statt einander zu lieben, geißelten sie sich, statt sich zu unterhalten wie wir, gingen sie in die Wüste, und statt sich telephonisch ein Abendessen zu bestellen, kauten sie Wurzeln."

"Sie verstehen die Heiligen überhaupt nicht. Es waren Menschen, die unendlich an den Genüssen des Lebens hingen, nur erreichten sie diese auf anderen Wegen.Was glauben Sie, ist für den Menschen der höchste Genuss? Sie können raten, würden aber schlecht raten, weil Sie nicht aufrichtig genug sind. Das ist kein Vorwurf,denn zur Aufrichtigkeit gehört Selbsterkenntnis. und zur Selbsterkenntnis ein gewisses Alter. Wie könnte ein Mädchen aufrichtig sein, das vor Jugend strahlt wie Sie ? Sie kann nicht aufrichtig sein, weil sie nicht einmal weiß, was in ihr steckt. Wüsste sie es aber, müsste sie mit mir übereinstimmen, dass der größte Genuss darin liegt, bewundert zu werden.

Olga gab zur Antwort, sie kenne bessere Genüsse.

"Das tun Sie nicht" sagte Bertlef "Nehmen Sie diesen Läufer, den hierzulande jedes Kind kennt, der dreimal hintereinander die Olympiade gewonnen hat. Glauben Sie, er habe den Freuden des Lebens entsagt ? Und dabei musste er zweifellos statt zu plaudern, zu lieben und zu schmausen, ständig auf einem Sportplatz im Kreis herum laufen. Sein Training sah dem sehr ähnlich, was unsere großen Heiligen getan haben.Makarios der Ägypter füllte, als er in der Wüste lebte, regelmäßig einen Korb mit Sand, band ihn sich auf den Rücken und wanderte damit viele Tage lang über die endlosen Ebenen, bis zur völligen Erschöpfung. Aber offensichtlich gab es für Ihren Läufer und für Makarios den Ägypter irgendeine große Entschädigung, die alle Mühen bei weitem wettmachte. Wissen Sie, was es bedeutet, den Beifall eines riesigen olympischen Amphitheaters zu hören ? (...) Der Heilige Makarios wusste genau, weshalb er einen Korb mit Sand auf dem Rücken trug. Der Ruhm seiner Rekordreisen verbreitete sich bald in der ganzen christlichen Welt (...) Der sehnliche Wunsch nach Bewunderung ist unstillbar.

Montag, 19. April 2010

23 - ES IST WAS ES IST - ES LO QUE ES

Erich Fried

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe


Es una tontería
Dice la razón
Es lo que es
Dice el amor
Es una desgracia
Dice el cálculo
No es nada sino dolor
Dice el temor
No tiene perspectivas
Dice el entendimiento
Es lo que es
Dice el amor
Es ridículo
Dice el orgullo
Es insensato
Dice la precaución
Es imposible
Dice la experiencia
Es lo que es
Dice el amor

Samstag, 10. April 2010

22 - KUNST


"Normalerweise ist die moderne Kunst an sich ein Ausdruck von Wachsamkeit und auch Zweifeln an der Gesellschaft. In China aber sind Kunst und Kultur ein Ausdruck von Macht.

Ich will neugierig bleiben. Ich nehme am Leben anderer teil und erzähle ihnen etwas von mir. Interaktionen bestimmen unsere Beziehung zur Welt, und ich möchte mehr von der Welt verstehen. Man muss sich erst bewegen, dann gibt es Reibung und Reaktion. Manchmal passiert dann etwas, womit wir nicht rechnen"


AI Weiwei, chinesischer Künstler und Regimekritiker
in Profil Nr 10 /2010

Dienstag, 16. März 2010

19 -

Nun gut, Hesse auf Englisch ist etwas hart, aber es geht ja um den Gedanken ....

The eye of desire dirties and distorts.  Only when we desire nothing, only when our gaze becomes pure contemplation, does the soul of things (which is beauty) open itself to us.
– Hermann Hesse

There is such a thing as unconditional expression that does not come from self or other.  It manifests out of nowhere like mushrooms in a meadow, like hailstones, like thundershowers.
– Chögyam Trungpa Rinpoche

Dienstag, 2. März 2010

18- The "Helper" Syndrome



One of the themes of practice is the gradual movement from a self-centered life to a more life-centered one.

But what about our efforts to become more life-centered—doing good deeds, serving others, dedicating our efforts to good causes? There’s nothing wrong with making these efforts, but they won’t necessarily lead us to a less self-oriented life. Why? Because we can do these things without really dealing with our “self.” Often our efforts, even for a good cause, are made in the service of our desires for comfort, security, and appreciation.

Such efforts are still self-centered because we’re trying to make life conform to our picture of how it ought to be.

It’s only by seeing through this self—the self that creates and sustains our repeating patterns—that we can move toward a more life-centered way of living.

Samstag, 13. Februar 2010

17 -

"No me interesa saber cómo te ganas la vida. Quiero saber lo que ansías, y si te atreves a soñar con lo que tu corazón anhela.

No me interesa tu edad. Quiero saber si te arriesgarías a parecer un tonto por amor, por tus sueños, por la aventura de estar vivo.

No me interesa qué planetas están en cuadratura con tu Luna. Quiero saber si has llegado al centro de tu propia tristeza, si las traiciones de la vida te han abierto o te han marchitado y cerrado por miedo a nuevos dolores.Quiero saber si puedes vivir con el dolor, con el mío o el tuyo, sin tratar de disimularlo, de atenuarlo ni de remediarlo sin fin.

Quiero saber si puedes experimentar con plenitud la alegría, la mía o la tuya, si puedes bailar con frenesí y dejar que el éxtasis te penetre hasta la punta de los dedos de los pies y las manos sin que tu prudencia nos llame a ser cuidadosos, a ser realistas, a recordar las limitaciones propias de nuestra condición humana.

No me interesa saber si lo que me cuentas es cierto. Quiero saber si puedes decepcionar a otra persona para ser fiel a ti mismo; si podrías soportar la acusación de traición y no traicionar así tu propia alma (...).
Quiero saber si puedes ver la belleza, aun cuando no sea agradable, cada día, y si puedes hacer que tu propia vida surja de su presencia.

Quiero saber si puedes vivir con el fracaso, el tuyo y el mío, y de pie en la orilla del Lago gritarle a la plateada forma de la luna llena:"¡SÍ!"

No me interesa saber dónde vives ni cuánto dinero tienes. Quiero saber si puedes levantarte después de una noche de aflicción y deseperanza, agotado y magullado hasta los huesos, y hacer lo que sea necesario para alimentar a tus hijos.

No me interesa saber a quién conoces ni cómo llegaste hasta aquí. Quiero saber si te quedarás en el centro del fuego conmigo y no lo rehuirás.

No me interesa saber, ni dónde, ni cómo ni con quién estudiaste. Quiero saber lo que te sostiene, desde el interior, cuando todo lo demás se derrumba.

Quiero saber si puedes estar solo contigo, y si en verdad aprecias tu propia compañía en momentos de vacío".

(De Oriah Mountain...de su libro "La invitación")

Sonntag, 18. Oktober 2009

14 -

Es gibt keinen Weg zum Frieden,
denn Frieden ist der Weg.
(Mahatma Gandhi)



Donnerstag, 8. Oktober 2009

12 -

"Any intelligent fool can make things bigger, more complex, and more violent. It takes a touch of genius -- and a lot of courage -- to move in the opposite direction."

angeblich von Einstein

Freitag, 28. August 2009

10 -



Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream.

Samuel Langhorne Clemens (Mark Twain)

Mittwoch, 29. Juli 2009

9 - ERDE !



"Die Wirklichkeit ist nicht gut, aber sie ist doch das Beste, was wir haben. Orientieren wir uns an ihr, dann ist Zweifel daran angebracht, dass wir in den Sternen lesen können oder dass uns Hexen einen Liebeszauber brauen werden. Umgekehrt müssen wir uns auch nicht fürchten, ins Bodenlose zu fallen: wir bleiben auf dem Boden, und er ist so hart oder weich, so fruchtbar oder karg, wie wir ihn durch unsere eigene Arbeit gemacht haben."

Wolfgang SCHMIDBAUER
"Dranbleiben - die gelassene Art Ziele zu erreichen "
Herder: 2002


Sonntag, 17. Mai 2009

2 - FREIHEIT ??



"
Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein"

KAFKA, Aphorismen, 21